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Beim Kofferpacken an Sonnenschutz denken

Endlich Ferien! Die meisten können es kaum abwarten, in den Sommerurlaub zu starten. Doch egal, ob es in den Süden, ins Hochgebirge oder „nur“ an die deutsche Küste geht: Experten der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention raten, schon beim Kofferpacken an den Sonnenschutz zu denken:

  • Kleidung bietet den besten Schutz. Das gilt vor allem für Kinder mit ihrer besonders empfindlichen Haut. Wichtig ist daher genügend sonnenfeste Kleidung. Dabei gilt: Dunklere, dicht gewebte Textilien haben einen höheren UV-Schutz als helle, locker gewebte Stoffe. Sinnvoll ist auch ein breitkrempiger Hut (für Kinder eine Kappe mit Nackenschutz) sowie eine Sonnenbrille mit 100 Prozent UV-Schutz.
  • Wasserratten sind besonders gefährdet, einen Sonnenbrand zu bekommen. Selbst in drei Metern Tiefe wirken die Sonnenstrahlen noch. Das Wasser kann ihre Kraft sogar noch wie eine Lupe verstärken. Wichtig ist daher Badekleidung, die Schultern, Brust und Rücken bedeckt. Hier lohnt sich eventuell der Kauf eines T-Shirts mit UV-Schutz, das über Badehose oder Bikini gezogen wird.
  • In den Koffer gehört ein gutes Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor (LSF) 20 oder höher. Ist das Produkt vom Vorjahr noch in Ordnung (Geruch, Konsistenz)? Im Zweifelsfall lieber ein neues Präparat kaufen. Wer ohne verreist, riskiert, dass er am Urlaubsort kein geeignetes Sonnenschutzmittel bekommt.
  • Denken Sie auch an die Zeit nach dem Sonnenbad. Milde Duschgels und After-Sun-Produkte mit Inhaltsstoffen wie Aloe Vera oder Panthenol beruhigen sonnenstrapazierte Haut. Für den Fall der Fälle (Sonnenbrand) ein entzündungshemmendes Gel und ein Schmerzmittel (z. B. ASS, Ibuprofen) einpacken.