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Freie Medizin-Journalisten finden: 7 Punkte, die Redaktionen beachten sollten

„Wer suchet, der findet“ – so heißt es im Volksmund. Doch im Falle von Redaktionen und Unternehmen im Gesundheitsbereich, die freie Medizin-Journalisten suchen, ist das gar nicht so einfach.

Bildquelle: strichfiguren.de/fotolia

Genauso wie es umgekehrt für Autoren eine Herausforderung sein kann, den geeigneten Auftraggeber zu finden. Neben persönlichen Kontakten und Weiterempfehlungen gewinnt die Suche (und das Gefunden-Werden) im World Wide Web immer mehr an Bedeutung. Umso wichtiger ist eine aussagekräftige Internetseite. Idealerweise geben Profil, Arbeitsproben und Referenzen schon erste Hinweise darauf, ob die Zusammenarbeit zwischen Redaktion und freiem Journalisten passen könnte. Auch die Kontaktaufnahme per E-Mail oder Telefon sollte so einfach und unkompliziert wie möglich sein. Ist diese erste Hürde genommen, heißt das jedoch noch lange nicht, dass die gemeinsame Schnittmenge auch übereinstimmt.

Gut zu wissen: Auftraggeber, die den richtigen freien Medizin-Journalisten finden möchten, können sich die Suche deutlich erleichtern. Nachfolgend 7 Punkte, die Redaktionen beachten sollten:

1. Sich kennenlernen: Ich halte den „Nasenfaktor“ für mindestens ebenso wichtig wie das zu bearbeitende Thema – aus folgendem Grund: Wenn „die Chemie“ zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer stimmt, ist das die perfekte Grundlage für die Kommunikation – sprich: Man kann ganz anders über die Inhalte reden und ist offener für die Vorschläge des anderen. Davon kann die Zusammenarbeit nur profitieren. Daher sollten es Auftraggeber nicht bei einer ersten Anfrage per E-Mails belassen (in denen sowieso das Zwischenmenschliche fehlt), sondern bei Interesse des freien Autoren lieber zum Telefonhörer greifen oder – noch besser – ein kurzes persönliches Kennenlernen vereinbaren (soweit es von der Entfernung her machbar ist). Umgekehrt ist es für freie Medizin-Journalisten gut, etwaige Fragen nicht per E-Mail, sondern telefonisch zu klären.

2. Spezialisierung oder nicht? Sich als freier Medizinjournalist auf bestimmte Themenbereich zu spezialisieren, ist eine gute Sache – nicht nur, um die eigene Kompetenz zu unterstreichen, sondern auch, um sich ein Alleinstellungsmerkmal unter den vielen Mitbewerbern zu sichern (s. hierzu auch Wie man richtig gute Artikel zu den Themen Medizin und Gesundheit schreibt). Auch viele Redaktionen wünschen sich eine Spezialisierung oder suchen gezielt nach Journalisten mit einem geeigneten Portfolio. Der entscheidende Vorteil ist: Der Journalist ist im Thema drin, erspart sich das Einlesen ins Thema und die damit verbundene aufwändigere Recherche. Denn als freier Autor weiß man, wo man die wichtigsten Informationen zu „seinem“ Thema findet und welche Experten man befragen kann. Andererseits sollten Auftraggebern auch „Allroundern“ unter den Medizin- und Gesundheits-Journalisten eine Chance geben. Denn diese gehen an neue Themen oft mit viel mehr Neugierde und Unvoreingenommenheit heran, von dem ein Beitrag, der für die medizinische Laienpresse gedacht ist, sehr profitieren kann.

3. freie Kapazitäten: Haben Sie gerade Kapazitäten frei? Das ist eine Frage, mit der ich oft konfrontiert werde. Und die Frage ist heikel: Auf der einen Seite stehen Redaktionen oder Unternehmen, die einen Autoren suchen, der in der Regel möglichst kurzfristig zur Verfügung stehen soll. Auf der anderen Seite müssen freie Journalisten als „Unternehmer“ für eine gleichmäßige Auslastung und ein regelmäßiges Einkommen sorgen und können nicht den ganzen Tag darauf warten, dass der Wunschkunde anruft. Mit ist es kürzlich so ergangen, dass ich bis über beide Ohren beschäftigt war, aber ich einen wirtschaftlich lukrativen und auch thematisch interessanten größeren Auftrag unbedingt noch annehmen wollte. Glücklicherweise habe ich ein paar andere Aufträge zeitlich etwas nach hinten schieben und mir so etwas Freiraum schaffen können. Anschließend habe ich den neuen Auftraggeber – nachdem ich ihn von der Qualität meiner Arbeit überzeugen konnte – einen realistischen Zeitrahmen genannt, den er akzeptiert hat. Doch das funktioniert nicht immer: Daher ist es am besten, wenn beide Seiten zeitlich im Voraus planen können.

4. Eine Frage des Stils: Jeder Journalist entwickelt im Laufe der Jahre seine eigene Schreibe. Das ist wie ein Fußabdruck, den man hinterlässt. Gut, wenn der Schreibstil dem Kunden auf Anhieb gefällt (darüber habe ich schon oft neue Kunden gefunden). Doch auch wenn der Stil nicht ganz zum Medium beziehungsweise der Zielgruppe passen will, sollte das Redaktionen nicht davon abhalten, einen freien Medizin-Journalisten zu beauftragen, wenn die übrigen Punkte stimmen: Gute Autoren sind in der Lage, auf die Wünsche einer Redaktion einzugehen und sich der Tonalität eines Mediums anzupassen. Ich habe mehrere Redaktionen als Auftraggeber, die vom Aufbau, der Ansprache und Tonalität vollkommen unterschiedlich an Themen und Texte herangehen. Am besten ist es, diese Wünsche gleich zu Beginn einer Zusammenarbeit klar zu kommunizieren (s. auch Punkt 7. Briefing). Umgekehrt ist es hilfreich, sich als Journalist die jeweilige Publikation (z. B. als Online-Ausgabe auf der Webseite) genauer anzusehen, um ein Gespür für die gewünschte Schreibe zu bekommen.

5. Die leidige Honorarfrage: Was kosten Texte bei Ihnen? Das ist ähnlich wie die Frage nach dem Preis eines Autos: Manche Kunden wollen einen Mittelklassewagen mit Grundausstattung und wiederum andere die Luxusklasse mit Vollausstattung. Kein Autohändler wird für jedes Fahrzeug den gleichen Preis verlangen. So ist es auch bei Textaufträgen. Daher ist es gut, dem Journalisten erst ein paar wichtige Informationen zum Auftrag zu geben: Wie umfangreich soll der Beitrag werden (Zeichenzahl) und wo soll er erscheinen (Auflage)?. Welche Nutzungsrechte sollen eingeräumt werden (einfach, Erst-/Zweitdruck Exklusiv)? Gibt es ein festes Budget? Sind Reisen/Anfahrten nötig (Spesen)? Werden Infos und Ansprechpartner geliefert oder müssen diese selbst recherchiert werden? Werden Fotos gewünscht? Muss der Beitrag gegebenenfalls übers Wochenende fertig werden (Eilzuschlag?) Ich gebe zu: Ich druckse mitunter auch noch nach über 20 Jahren Berufserfahrung herum, wenn es um das Honorar geht. Denn: Man kann mit der ersten Aufwands-Einschätzung vollkommen daneben liegen. Daher sollten Redaktionen am Telefon auch noch keine fixe Honorarforderung erwarten, wenn noch Fragen offen sind. Natürlich müssen Auftraggeber mit ihrem Budget kalkulieren. Oft hilft es, zunächst den Stunden- oder Tagessatz zu nennen und den Aufwand zu schätzen, bevor Journalisten ein konkretes Angebot erstellen. Gut ist, wenn beide Seiten eine Abrechnung nach Stunden- oder Tagessatz vereinbaren. Liegen die Vorstellungen zwischen Auftraggeber und -nehmer weit auseinander, kann die Lösung auch darin bestehen, einzelne Leistungen wie die Bildrecherche rauszunehmen oder die Recherche zu vereinfachen.

6. Am besten schriftlich – das Briefing: Niemand kann sich alles merken – erst recht nicht im hektischen Redaktionsalltag. Doch das kann bei der Auftragsvergabe ganz schön rächen: Wie sollte der Einstieg ins Thema aussehen? Wie hieß noch mal der Ansprechpartner? Welche Zeichenanzahl sollte nicht überschritten werden? Erscheint der geplante Beitrag auch online oder nicht? Wann ist der genaue Abgabetermin/Redaktionsschluss? Gerade zu Beginn einer Zusammenarbeit ist es wichtig, die am Telefon besprochenen wichtigsten Punkte noch einmal schriftlich zusammenzufassen. Dafür reicht oft schon eine kurze E-Mail, in der man Inhalt, Länge des Beitrags, Abgabetermin und das vereinbarte Honorar festhält. Manche Redaktionen wünschen sich auch ein kurzes Exposee. Das sollte kein Problem sein. Vielmehr gibt es Planungssicherheit und beugt Missverständnissen auf beiden Seiten vor.

7. Feedback geben – ja bitte: Nicht geschimpft ist genug gelobt – so heißt es im Schwäbischen. Doch auch hoch im Norden passiert es immer wieder, dass Redaktionen nach Ablieferung eines Textes nichts mehr von sich hören lassen. Als ehemalige Zeitschriften-Redakteurin und freie Mitarbeiterin einer Tageszeitung weiß ich, dass dies oft dem Stress im Job geschuldet ist und nichts damit zu tun, dass man die geleistete Arbeit schlecht findet. Schlicht gesagt, hakt man als Redaktion Texte, die man in petto hat, innerlich oft einfach ab und ist gedanklich schon längst bei der nächsten Ausgabe oder einem neuen Thema (manchmal vergesse ich schon, welche Themen in der vorletzten Ausgabe erschienen sind). Doch von einem kurzen Feedback profitieren beide Seiten: Fällt die Rückmeldung wertschätzend aus, freut das den freien Journalisten. Und die Redaktion wird zukünftig mit Texten belohnt, die angesichts der Motivation oft noch ein Stückchen besser ausfallen.

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