Gut behütet in der Sonne

Eine Sonnencreme ist wichtig. Doch den besten Schutz für empfindliche Hautbereiche wie Kopf, Stirn, Nase, Ohren, Nacken und Lippen bietet eine Kopfbedeckung plus Sonnencreme. Darauf weist die Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte e.V. (GDH) in Köln hin. Wichtig zu wissen: Nicht jedes Material bietet ausreichend UV-Schutz. Beispielsweise hat ein leichter Baumwollhut ohne UV-Schutzausrüstung nur einen Sonnenschutz von 2-20 UPF, ein Sonnenhut mit spezieller UV-Schutzausrüstung dagegen 40-80 UPF. Die Abkürzung UPF (Ultaviolet Protecting Factor) gibt den textilen UV-Schutzfaktor an und ist mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) vergleichbar. Das Gütesiegel ist auf vielen Kopfbedeckungen zu finden. Der australisch-neuseeländische Standard, die europäische Norm EN 13758-1 sowie der amerikanische Standard AATCC 183 führen die Prüfungen am ungedehnten trockenen Textil im Neuzustand durch. Beim deutschen Prüfverfahren UV Standard 801 wird das Material zusätzlich unter realitätsnahen Bedindungen, z. B. im nassen, gedehnten oder abgenutzten Zustand, geprüft.