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Handschuhe schützen die Haut

Streichelzart – von wegen! Im Winter sind unsere Hände oft raue und rissige Sorgenkinder. Kein Wunder: Als Endglied unserer Extremitäten werden sie – wie die Füße – bei Kälte schlechter durchblutet und mit Fett und Feuchtigkeit versorgt. Allerdings reduzieren die Talgdrüsen ihre Fettproduktion nicht erst bei Frost, sondern bereits bei niedrigen Plusgraden. „Deshalb sollte man auch dann schon Handschuhe tragen“, rät Dr. Verena Kagel, Dermatologin bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). „Das hilft der Haut, ihren natürlichen Schutzfilm intakt zu halten.” Außerdem wichtig: Die Hände anstatt mit Seife mit einer pH-neutralen Seifenlotion und lauwarmem Wasser reinigen und anschließend Hände, Nägel und Nagelhaut gut eincremen.