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Nüsse: Gesunde Knabberei

Nüsse: Gesunde Knabberei

Fettsäuren, Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe machen sie besonders wertvoll. Trotz ihrer Kalorien machen Walnüsse und Co. jedoch nicht dick

Sie gehören einfach zur Adventszeit. Doch Nüsse sind aufgrund ihres hohen Anteils an einfach ungesättigten Fettsäuren, Eiweiß, Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen so gesund, dass sie eigentlich das ganze Jahr über regelmäßig geknabbert werden sollten.

Wie gesund, das haben zahlreiche Studien belegt. So zeigt die „Nurses Health Study“, dass Frauen mit einem wöchentlichen Nuss-Verzehr von mindestens 150 Gramm ihr Herzinfarktrisiko um 35 Prozent verringern konnten. Ähnliches ergab eine Untersuchung durch das „National Heart, Lung and Blood Institute“. Danach konnten Männer und Frauen, die mit ihrer Kost reichlich Linolensäure aus Nüssen aufnahmen, das Risiko einer Herzerkrankung um 39 Prozent verringern.
Zugegeben: Nüsse enthalten reichlich Fett (50 bis 65 Prozent) und dementsprechend viele Kalorien (600 bis 700 kcal./100 g). Doch Angst vor zu vielen Pfunden braucht dennoch niemand zu haben. Nach einer weiteren Auswertung der „Nurses Health Study“ können Personen, die häufig Nüsse essen, ihr Gewicht sogar besser halten als andere. Mögliche Erklärung: Nüsse machen aufgrund ihres hohen Eiweiß- und Ballaststoff-Gehalts so satt, dass man automatisch weniger isst. Zudem erhöhen sie die Wärmeproduktion des Körpers. Was die einzelnen Nuss-Sorten so wertvoll macht:

  • Cashewnuss: Die nierenförmigen aromatischen Nüsse enthalten mehr sättigende Kohlenhydrate als andere Sorten. Außerdem sind die B-Vitamine ideale Gehirn- und Nervennahrung. Phenolsäuren und Protease-Inhibitoren sollen der Krebsentstehung vorbeugen.
  • Erdnuss: In ihnen steckt viel herzfreundliche Linolsäure und zellschützendes Vitamin E. Tryptophan verhilft zu gutem Schlaf. Phytosterine wirken blutfettsenkend und beschleunigen die Blutgerinnung. Wegen des Puringehalts ist bei Gicht Vorsicht angesagt. Tipp: Da sie meist viel Salz enthalten, unbehandelte Erdnüsse am besten selber kurz rösten.
  • Haselnuss: Sie wartet mit besonders viel Ballaststoffen auf. Gerbstoffe regen die Haut- und Darmfunktion an, Lezithin hält das Gehirn auf Trab. Haselnüsse sollen günstig auf die Blutbildung und das Immunsystem wirken. Harntreibend wirkt ein Tee-Aufguss aus Haselnuss-Schalen.
  • Macadamia: Die aus Australien stammende „Königin der Nüsse“ enthält von allen Nüssen das meiste Eiweiß, außerdem reichlich Herz- und gefäßschützende ungesättigte Fettsäuren.
  • Mandel: Ihre Inhaltsstoffe sollen stärkend auf Schwangere und Stillende wirken. Eine Ernährung, die auch Mandeln enthält, senkt nach einer aktuellen Studie an der Universität Toronto bei Menschen mit zu hohen Blutfettwerten bestimmte Entzündungszeichen des Herzens ebenso wie ein Medikament (Statin). Tipp: Mandeln immer gründlich kauen.
  • Paranuss: Paranüsse sind die beste pflanzliche Quelle für Selen (wichtig z. B. bei Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse). Zudem steckt unter der harten Schale viel Vitamin B1 für ein starkes Nervenkostüm.
  • Pekannuss: Sie gehört zur Walnussfamilie, ist jedoch süßer und aromatischer. Durch die Inhaltsstoffe sind Pekannüsse der ideale Kraft- und Energiespender.
  • Walnuss: Walnüsse gehören zu den besten natürlichen Quellen des „Schlafhormons“ Melatonin, das wegen seiner antioxidativen Wirkung vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs schützen kann. Herzgesund wirken auch die Omega-3-Fettsäuren. Durch seinen Zink-Anteil können Walnüsse zudem das Immunsystem stärken.

Erscheinungsdatum: 06.11.2009  Ausgabe: MM-22-09

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