Eine Blutdruckkontrolle
sollte am besten an beiden Armen erfolgen. So können unterschiedliche Werte auf
der linken und der rechten Seite auf bestehende Gesundheitsprobleme hinweisen.
Darauf
machen britische Forscher am Peninsula College of Medicine and Dentistry der
Universität Exeter aufmerksam. Die Wissenschaftler analysierten 20 Studien zum
Thema. Die meisten Teilnehmer hatten ein erhöhtes Blutdruckrisiko. Ein Drittel
wies einen normalen Blutdruck auf. Betrug der Unterschied beim systolischen (ersten)
Blutdruck 10 Millimeter-Quecksilbersäule (mmHg), war das Risiko für eine
periphere arterielle Gefäßerkrankung der Beine („Schaufensterkrankheit“)
erhöht. Eine Differenz von 15 mmHg stand im Zusammenhang mit einer zerebrovaskulären
Erkrankung, wie z. B. Schlaganfall, und einem 70 Prozent höheren Sterberisiko
für eine Herzgefäßerkrankung. (The Lancet/BBC)
Erscheinungsdatum: 10.02.2012
Ausgabe: MM-03-12 |