Die Wochen bis Ostern nutzen viele Menschen zum Fasten. Wer auf feste Nahrung nicht verzichten und trotzdem etwas für sich tun möchte, sollte diese Zeit für eine Ernährungsumstellung nutzen.
„Die Fastenzeit bietet sich zum Beispiel dafür an, für einige Wochen Süßigkeiten und süße Getränke zu meiden“, rät Laura Gross, Ernährungsreferentin der Verbraucher Initiative in Berlin. Der Vorteil: Nach einer Phase ohne Gummibärchen, Kuchen, Limonade und Co. reagiert das Geschmacksempfinden viel sensibler auf Süßes. Da nach einiger Zeit viele Lebensmittel zu süß erscheinen, ist das ein guter Einstieg in dauerhaft zuckerärmere Gewohnheiten. Ähnliches gilt für eine vorübergehende Fleischabstinenz: Wer mal eine Zeit lang ohne Fleisch- und Wurstprodukte auskommt, ist motivierter, sich intensiv mit vegetarischer Ernährung auseinanderzusetzen. So kann man die Zeit nutzen, um bewusst bislang vergessene Gemüse kennenzulernen, wieder einmal Hülsenfrüchte zuzubereiten und neue Rezepte ohne Fleisch auszuprobieren. Nicht zuletzt kann man dadurch eine Menge Kalorien sparen, ist die Diplom-Oecotrophologin überzeugt.
Erscheinungsdatum: 26.02.2010
Ausgabe: MM-04-10 |