Regelmäßige Schlafenszeiten können bei Kindern die Gehirnentwicklung fördern. So schneiden Kinder, die immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen, besser im Sprechen, Lesen und Rechnen ab.
Das ergab eine aktuelle US-Studie mit 8.000 Kindern am unabhängigen Forschungsinstitut SRI International in Menlo Park (Kalifornien). Hierfür sollten die Eltern zu den Schlafensgewohnheiten ihres Nachwuchses im Alter von neun Monaten und noch einmal mit vier Jahren Auskunft geben. Es zeigte sich, dass sich diejenigen Kinder am besten entwickelten, deren Eltern klare Regeln für das Schlafengehen aufgestellt hatten. Bei ihnen waren Sprachverständnis und -ausdruck sowie erste Rechenkenntnisse am besten ausgeprägt. Allerdings kam es auch auf die Schlafdauer an. So erzielten Kinder, die weniger als elf Stunden pro Nacht schliefen, schlechtere Ergebnisse. Die Forscher halten daher elf Stunden Schlaf bei Vorschulkindern für ein Minimum.
Erscheinungsdatum: 18.06.2010
Ausgabe: MM-12-10 |