Gute Nachricht für alle, die ihre Arbeitszeiten flexibel gestalten können: Dies ermöglicht es nicht nur, Familie und Arbeit besser unter einen Hut zu bringen, sondern ist auch noch gesünder als ein starrer Dienstplan.
Britische Forscher von der Universität Durham hatten zehn Studien mit insgesamt 16.000 Teilnehmern ausgewertet, die Einfluss auf ihre Arbeitsstunden hatten. Wie sich zeigte, wirkte sich diese Freiheit positiv auf zahlreiche Gesundheitsfaktoren wie Blutdruck, Schlafqualität und seelisches Wohlbefinden aus. So zeigte eine Studie, dass es Polizisten, die ihren Arbeitsbeginn verändern konnten, nach einiger Zeit psychisch deutlich besser ging als solchen Kollegen, die immer zu einer bestimmten Zeit ihren Dienst antreten mussten. Die Forscher wollen nun herausfinden, ob Frauen und Männer oder ältere und jüngere Angestellte in unterschiedlicher Weise von flexiblen Arbeitszeiten profitieren. (The Cochrane Library)
Erscheinungsdatum: 26.02.2010
Ausgabe: MM-04-10 |