Auch wenn es noch so juckt: Seine Augen sollte man möglichst nicht reiben, rät Prof. Dr. med. Gerd Geerling vom Ressort „Trockenes Auge“ im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.
Denn dadurch können leicht Keime ins Auge gelangen und sich die ohnehin schon gereizte Augenoberfläche entzünden. Der Juckreiz entsteht oft bei Müdigkeit, weil dann die Tränendrüse weniger Flüssigkeit produziert. In der Folge wird der schützende Tränenfilm auf der Hornhaut zu dünn und reißt auf. Besser als Augenreiben ist ein Spaziergang an der frischen Luft. Hilft dies nicht, können die Beschwerden mit künstlicher Tränenflüssigkeit gelindert werden. Wichtig: „Trockene Augen“ zunächst vom Augenarzt abklären lassen. Er kann die Ursachen herausfinden und eine entsprechende Behandlung einleiten.
Erscheinungsdatum: 27.01.2012
Ausgabe: MM-02-12 |