Größere Mengen an zugesetztem Zucker in verarbeiteten Lebensmitteln können das Risiko einer Herzerkrankung erhöhen.
US-Wissenschaftler der Emory University in Atlanta hatten die Ernährungsdaten und Blutfettwerte von mehr als 6.000 Erwachsenen ausgewertet. Die Studienteilnehmer wurden – je nach der Menge an konsumierten Zuckerzusätzen – in Gruppen eingeteilt. Probanden mit dem höchsten Verzehr kamen durchschnittlich auf 46 Teelöffel Zucker täglich, diejenigen mit der geringsten Menge dagegen auf 3 Teelöffel. Wie sich zeigte, wiesen Personen mit dem höchsten Zuckerverzehr deutlich mehr Herzrisikofakoren wie höhere Triglyzerid-und Choles-terinwerte auf. Die Forscher glauben, dass viel Zucker ähnlich wie eine fettreiche Ernährung die Blutfettwerte ungünstig beeinflusst. (JAMA)
Erscheinungsdatum: 07.05.2010
Ausgabe: MM-09-10 |