Eltern sollten ihre Kinder in den ersten Lebensjahren nicht stundenlang fernsehen lassen. So erhöht ein hoher TV-Konsum die Wahrscheinlichkeit für späteres Übergewicht und Schulprobleme.
Kanadische Forscher der Universität Montreal ließen die Eltern von rund 1.300 Kindern im Alter von 29 und von 58 Monaten Tagebuch über deren Fernsehgewohnheiten führen. Ergebnis: Mit jeder Stunde, die die Kleinen vor der „Glotze“ saßen, beteiligten sie sich als Zehnjährige weniger im Unterricht und zeigten schlechtere Leistungen in Mathe. Gleichzeitig hatten sie mehr Probleme mit ihren Klassenkameraden. Außerdem trieben sie weniger Sport und nahmen mehr kalorienreiche Softdrinks und Snacks zu sich. Dementsprechend fiel auch ihr Body Mass-Index höher aus. (Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine)
Erscheinungsdatum: 21.05.2010
Ausgabe: MM-10-10 |