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So finden Journalisten und Redaktionen die besten Medizinthemen

Interessante Themen finden – das gehört zum Handwerkszeug  jedes Journalisten. Und gleichzeitig ist es verdammt schwer: So finden Journalisten und Redaktionen die besten Medizinthemen.

Wie aus Hunderten von Pressemitteilungen den Themenaufhänger auswählen, der für die Leser am spannendsten ist? Über welche Gesundheitsthemen kann man schreiben, über die die Konkurrenz in dieser Form noch nicht berichtet hat? Wer hat etwas Interessantes zu berichten? Es gibt viele Fragen, die sich Redaktionen und Journalisten bei der Themenplanung und -auswahl stellen (einmal davon abgesehen, dass Anzeigenabteilungen oft bestimmte Wünsche für ein redaktionelles Umfeld haben ;-)).

Ich persönlich verlasse mich gerne auf meine „Themennase“, mit der ich – ähnlich wie ein Hund – die (hoffentlich) richtigen und interessanten Themen aufspüre. Ich bin überzeugt davon: Gute Journalisten haben einfach ein Gefühl für Themen oder es sich durch ihre Berufserfahrung antrainiert. Nun haben wir Gesundheits- und Medizinjournalisten den Vorteil, dass viele wissenschaftliche Studien veröffentlicht werden, die in der Regel einen gewissen Nachrichtenwert aufweisen (Aktualität und/oder Relevanz). Aber auch die gilt es natürlich zu prüfen (siehe hierzu auch „Wie man richtig gute Artikel zu den Themen Medizin und Gesundheit schreibt“) und dann zu entscheiden, ob die „News“ wirklich einen Bericht wert ist.

Doch auch wenn einem durch Pressemitteilungen und zu abonnierende viele Medizinthemen quasi zufallen, macht es Sinn, als Redaktion beziehungsweise Journalist aktiv danach zu suchen. Denn: Die interessantesten Themen findet man abseits der viel betretenen Nachrichtenpfade.

Hier meine zwölf besten Tipps:

1. In Kontakt bleiben: Sich ein Expertennetz aufzubauen, kann aus mehreren Gründen sinnvoll sein: 1. Man weiß immer, zu welchem Thema man welchen Arzt, Wissenschaftler oder Therapeuten ansprechen kann. 2. Man lernt sich besser kennen und weiß, dass der ehemalige Chefarzt inzwischen ab und zu mal seine Enkel hütet, gerne mit seiner Frau auf Kreuzfahrt geht oder eine Vorliebe für Oldtimer hat. Diese persönliche Beziehung (auch wenn es oberflächlich gesehen nur Smalltalk ist) schafft Offenheit. Ich habe schon häufig erlebt, dass Experten, zu denen ich regelmäßigen Kontakt pflege, bereitwillig „aus dem Nähkästchen“ plaudern. 3. Kennt uns der Experte gut, hat er sich in der Regel auch von unserer journalistischen Qualität und Seriosität überzeugt (das ist wichtig, weil viele Ärzte und Wissenschaftler Journalisten anfangs eher skeptisch gegenüberstehen). Auch dadurch werden sie mit der Zeit offener. So melden sich bei mir mitunter Experten von selbst, wenn sie wieder etwas Interessantes zu berichten haben.

2. Auf Veranstaltungen gehen: Zugegeben: Für regelmäßige Besuche von Kongressen oder Presseworkshops fehlt Journalisten heutzutage häufig die Zeit und das Geld (es sei denn, die Redaktion oder der Veranstalter finanziert die Reise). Das wissen auch Presseabteilungen und bieten teilweise schon einen Live-Web-Zugang zu Pressekonferenzen oder den Versand der elektronischen Pressemappe unmittelbar nach der Pressekonferenz an. Dennoch lohnt es sich, hin und wieder auf einem Kongress oder Presseworkshop präsent zu sein. Das direkte Gespräch mit der/dem Pressefrau/-mann und der Referenten ist oft durch nichts zu ersetzen. Außerdem kann man durch den persönlichen Kontakt sein Expertennetz prima erweitern (s. Punkt 1) und für spätere Telefon-Interviews oder die E-Mail-Korrespondenz nutzen. Viele Experten plaudern auch gerne am Buffet aus dem „Nähkästchen“ und geben Infos preis, die Journalisten, die zu Hause geblieben sind, verwehrt bleiben.

3. Die Konkurrenz analysieren: Wenn man mit einem Thema nicht weiter kommt oder die nötigen Ideen fehlen, lohnt oft ein Blick auf die Konkurrenz. Keine Angst: Gemeint ist nicht etwa Abschreiben. Das kommt zwar immer wieder vor, hat aber Qualitätsjournalismus so viel zu tun wie ein Frosch mit Fahrradfahren. Vielmehr geht es darum, den Blick in andere Magazine oder Newsdienste dafür zu nutzen, welche Themen gerade aufgegriffen werden, diese als mögliche Inspirationsquelle zu nutzen (das ist erlaubt) und/oder das eigene Themenprofil zu schärfen (wir bringen auch etwas über Thrombosen, ziehen das Thema aber anders auf). Daher stelle ich umgekehrt auch gerne den einen oder anderen Gesundheitsartikel online oder habe Kollegen im Verteiler, die gucken dürfen, was ich an Medizin- und Gesundheitsthemen so anbiete.

4. Sich selbst analysieren: In vielen schon geschriebenen Texten schlummern neue Themen-Ideen. Daher ist es gut, einmal in seinem eigenen Archiv nachzuschauen, was man zu bestimmten Themen bereits gemacht hat (manchmal hakt man die Beiträge einfach ab und vergisst sie – vor allem, wenn der Erscheinungstermin schon länger zurück liegt). Wertvoll ist für mich mein Archiv-Ordner auf dem Computer (für den Medical Mirror gibt es ein Archiv nach Jahrgängen, das ich immer wieder nach Stichworten durchsuche). Dort kann ich nach Themenideen stöbern oder ganz gezielt nachverfolgen, wann ich zum Thema schon einmal etwas geschrieben habe. Außerdem gibt es bei mir noch einen Ordner mit angefangenen oder fertig/noch nicht publizierten Texten (der sogenannte Stehsatz), der zwischendurch ebenfalls einen Blick lohnt. Denn zu vielen Themen, bei denen man seinerzeit nicht weiterkam, ist plötzlich der gesuchte aktuelle Aufhänger da.

5. Lesezeichen-Liste nutzen: Dieser Tipp knüpft eigentlich nahtlos an den vorherigen Punkt an: Benötige ich gerade Themen(ideen), gehe ich systematisch meine Internet-Lesezeichen-Liste durch: Hierin befinden sich Links zu verschiedenen medizinischen News-Portalen, Fachzeitungen/-zeitschriften, den Presseseiten von Universitäten, öffentlichen Institutionen im Gesundheitswesen, ärztlichen Berufsverbänden, Krankenkassen, Apothekerkammern usw. Diese zu hegen und zu pflegen, hat mir kurz vor Redaktionsschluss schon oft „den Kopf gerettet“, wenn noch eine Meldungs-Seite offen war und ich diese Quellen für die Erstellung von Gesundheits-News nutzen konnte.

6. Mehrere Eisen im Feuer haben: Mal gibt es ein tolles Gesundheitsthema, doch der avisierte Mediziner ist trotz vereinbartem Interviewtermin wegen einer Notoperation nicht erreichbar. Doch Redaktionsschluss ist schon morgen! Dies ist eine Situation, die den Blutdruck ganz schön in die Höhe treiben lassen kann. Wie gut, wenn man für solche und andere redaktionelle Notfälle noch ein (oder mehrere) Feuer im Eisen hat. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: Man kennt einen weiteren Experten zum Thema, von dem man weiß, dass dieser kurzfristig als Interviewpartner einspringen kann. Oder: Man streicht das Interview zum Haupttext (falls möglich) und nutzt den Platz für einen kurzfristig umzusetzenden Info-Kasten. Falls das keinen Sinn macht (etwa, weil das Thema mit dem Interview steht und fällt), muss man das Thema auch mal kurzfristig auf eine spätere Ausgabe verschieben (falls es nicht schon in der Vorschau angekündigt ist). Meine Lösung: Ich habe für solche Fälle immer Beiträge parat, die eigentlich immer gehen, etwa: „Die besten Tipps: Gesund im Büro“ oder „Einfacher abschalten nach Feierabend“. Psst: Im Notfall hilft es auch, einen älteren Beitrag aus dem Archiv zu aktualisieren und mit dem ein oder anderen Zitat aufzupeppen.

7. Spinnen Sie – im positiven Sinne: Kreativität schafft oft die besten Lösungen für Probleme. Das habe ich während meiner NLP-Weiterbildung gelernt. Seitdem freue ich mich, Kreativitätstechniken auch im Wissenschaftsjournalismus mit Erfolg einsetzen zu können. Ein beliebtes Format ist für mich die Walt-Disney-Strategie, bei der man ein Problem aus drei Blickwinkeln/Rollen betrachtet: den Träumer, Kritiker und Realisten. Als „Träumer“ notiere ich enthusiastisch erst einmal alles, was mir zu einem Thema gerade einfällt – egal, ob es realistisch ist oder etwas dagegen spricht. Erst danach prüfe ich das Thema auf Machbarkeit. Auch gut: die Mindmapping-Technik. In die Mitte kommt das Wunschthema (zum Beispiel Venenprobleme), das ich einkreise. Darum herum schreibe ich in Stichworten/kurzen Sätzen mögliche Themenaspekte auf – bespielweise: Wer ist besonders gefährdet? Was hilft bei Sommerhitze? Wie beuge ich am besten vor? Dadurch ergeben sich oft von ganz alleine neue interessante Themen – etwa: Wie kann ich den Urlaub am Meer für die Venengesundheit nutzen?

8. Themen- und Terminlisten nutzen: Es gibt inzwischen einige Anbieter, die Journalisten das Leben auf der Suche nach geeigneten Themen erleichtern wollen und Jahrestage, Veranstaltungen oder besondere Ereignisse auflisten. Sehr umfangreich ist das Angebot von www.newsroom.de. Hier sind (nur im Premium-Abo, 12 Euro/Jahr) Tausende von Themenplänen deutschsprachiger Medien zugänglich. Wer es weniger umfangreich mag: Es gibt im Netz auch eine hilfreiche kostenlose Angebote (Ich nutze unter anderem auch den kostenlosen PR-Kalender von Marike Frick.) Eine Liste von Gedenk- und Aktionstagen mit möglichen Ideen für Gesundheitsthemen findet man auch auf Wikipedia. Für Medizinjournalisten lohnt auch der Blick auf den Terminkalender von Wissenschafts-Portalen, zum Beispiel dem Informationsdienst Wissenschaft (idw).

9. Auch an Social Media denken: Wie hat sich die Recherche durch neue Technologien verändert? Welche Quellen kommen zum Einsatz? Diesen Fragen ist News aktuell kürzlich in einer Befragung zum Rechercheverhalten von Journalisten nachgegangen. Interessantes Ergebnis: Am häufigsten nutzen Journalisten demnach persönliche Gespräche, gefolgt von Pressemeldungen. Doch auch soziale Netzwerke gewinnen für die Recherchearbeit immer mehr an Bedeutung: So stieg die Anzahl der Journalisten, die Social Media als Quelle nutzen, in den letzten Jahren um sechs Prozent. Konkret: 58 Prozent der Befragten recherchiert inzwischen bei Facebook, Twitter & Co. Um mich nicht zu verzetteln, nutze ich persönlich zur Social Media-Recherche „nur“ Facebook und Twitter – und das auch nicht systematisch, sondern eher sporadisch. Mein Tipp: Schauen Sie sich einfach mal auf den sozialen Kanälen von Unternehmen und prüfen Sie, was sie zu bieten haben.

10. Entspannt recherchieren: Erst kürzlich habe ich mich mit einem Kollegen darüber unterhalten, wie wertvoll es ist, einen Text abhängen lassen zu können, um ihn am nächsten Tag oder später verbessern zu können. Das Gleiche gilt für die Themenrecherche, die mir mit genügend Zeit und damit entspannt meist viel besser gelingt (es soll ja auch Journalisten geben, die unter Termindruck zur Höchstform auflaufen). Daher bemühe ich mich, die erste Recherche möglichst schnell nach Auftragsvergabe zu machen. So frage ich Experten wie Ärzte oder Wissenschaftler in der Regel so frühzeitig wie möglich an (zumal es mit einem Gesprächstermin oft seine Zeit dauert). An dieser Stelle verrate ich auch noch einen kleinen Trick: Als Redaktionsschluss gebe ich den Experten mitunter einen früheren Termin an, also von der Redaktion vorgegeben. So habe ich nach hinten noch etwas Luft, um Zusatzinformationen einholen oder umdisponieren zu können, falls noch Fragen offen geblieben sind oder sich der Gesprächspartner als ungeeignet erweist.

11. Die Zielgruppe kennen: Die besten Themenideen nützen nichts, wenn sie nicht zur (Leser-)Zielgruppe passen. Daher ist es wichtig, sich hierüber so gut wie möglich zu informieren. Wie alt sind die Leser? Zu welchen Fragen benötigen sie Antworten? Welche Themen werden besonders nachgefargt oder in Leserbriefen/-kommentaren erwähnt? Leser eines Pflegemagazins haben andere Gesundheitsprobleme als die eines Hochglanzmagazins für junge Frauen. Da ich zumeist für die medizinische Laienpresse oder Patienten schreibe, ist es leicht, hier „Feldstudien“ zu betreiben. Oft frage ich Freunde oder Bekannte, wo sie in Gesundheitsfragen „der Schuh drückt“. Denn auch wenn man jeden Tag mit Medizinthemen zu tun hat, heißt das noch lange nicht, dass diese automatisch die Zielgruppe interessieren. Es ist ganz hilfreich, sich immer mal wieder zu vergewissern, ob die favorisierten Themen auch für andere interessant sind.

12. Aufmerksam im Alltag sein: Viele Themenideen liegen auch im Gesundheitsjournalismus quasi auf der Straße. Ob ein Gespräch mit der Physiotherapeutin, während diese die schmerzhaft verspannten Schultern wieder lockert, ein Plakat am Straßenrand, das auf eine interessante Patientenveranstaltung hinweist oder ein neuartiges Gesundheit-Produkt, über das ich beim Einkaufen im Reformhaus stolpere: All diese Dinge sind eine Inspirationsquelle für neue Themen – etwa, was es mit der „Mode-Diagnose“ Atlas-Blockade auf sich hat, wie man Arthrose-Beschwerden im Alltag am besten selbst lindern kann oder welche Gefahren die Selbstmedikation mit Vitaminen und Mineralstoffen birgt: Man muss nur die Augen (und Ohren) offen halten und einen Stift, etwas Papier oder ein Handy mit Diktierfunktion dabei haben.

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