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Bücher für ein längeres Leben?

Statt „An apple a day keeps the doctor away…“ könnte es demnächst heißen „A chapter a day …“. So haben US-Wissenschaftler der Yale University entdeckt, dass Senioren, die täglich schmökern, im Durchschnitt 23 Monate länger leben als Büchermuffel. Je mehr die Probanden lasen, desto älter wurden sie tendenziell auch: Diejenigen, die mindestens 3,5 Stunden pro Woche mit Lesen verbrachten, hatten im Vergleich zu Nicht-Lesern ein 23 Prozent geringeres Sterbe-Risiko. Bei Teilnehmern, die auf bis zu 3,5 Stunden wöchentlich kamen, war das Risiko immerhin noch um 17 Prozent vermindert. Bereits 30 Minuten lesen am Tag wirkte sich positiv auf die Lebenserwartung aus. Das Ergebnis war unabhängig vom Bildungsstand oder der Gehaltsgruppe. Interessant auch: Bücher erwiesen sich als wirksamer als Magazine oder Zeitschriften. Die Forscher vermuten, dass sie den Geist mehr fordern und so möglicherweise die kognitiven Fähigkeiten verbessern.