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Sportmuffel? Es könnte an den Genen liegen

Schöne Ausrede für diejenigen, die Sport nichts abgewinnen können: Dies könnte auch an den Genen liegen. Wie US-Forscher der Universität Georgia berichten, sind zwischen 20 und 60 Prozent der Variation bei der körperlichen Aktivität vererbt. Danach entscheidet das Belohnungszentrum und Bewegungssystem im Gehirn darüber, ob Menschen und Tiere eher bewegungsfreudig oder -faul sind. An der Motivation zum Sport sind vor allen Gehirnzellen beteiligt, die die Dopamin-Ausschüttung regulieren. Der Nervenbotenstoff hilft dem Gehirn bei der Kontrolle der Lust- und Belohnungszentren. Achtung: Auch Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale wie Zielsetzung, Selbstregulierung, körperliche Fitness und Fähigkeiten beeinflussen, ob jemand ein Couch-Potato ist. (American Physiological Society)